Vor gut zwei Wochen bin ich im Job & Joy-Blog über den Eintrag "Die ersten 30 Tester der YuKoN-Methode wurden ausgesucht" gestolpert. Darin stand, die ersten 30 sind zwar gefunden, 50 werden aber gesucht. Und ich las, wer noch mitmachen will, der finde die Bedingungen zur Teilnahme auf dem TeNo-Blog. Was ich nicht gelesen habe, es wurden eigentlich nur die gesucht, die sich schon beworben hatten, aber vergaßen, ihre Blog-Adresse anzugeben - naja, habe nebenher ein Glas Wein genossen.
Da ich von dem Buch "Erfolgreiche Methoden" nun schon häufiger etwas in der Blogosphäre gelesen hatte, ich auch schon kurz davor war, mir das anfangs kostenlose E-Book runterzuladen - es ist daran gescheitert, dass ich zum Lesen immer noch Papier bevorzuge - habe ich in meiner Weinlaune beschlossen, mich einfach als Testerin zu bewerben. Dass das eigentlich gar nicht mehr, habe ich erst zwei-drei Tage später begriffen, als ich mir die Blogeinträge noch mal ohne Wein durchgelesen habe. Hmm, naja, dann halt nicht.
Und dann - nur durch Zufall - habe ich mitbekommen, dass ich nun doch zu den Testern & Testerinnen gehöre. Scheinbar haben sich die "alten" Bewerber, die ja eigentlich nur noch ihren Blog mitteilen sollten, nicht mehr gemeldet. Ok, dann teste ich jetzt mal die Methode.
Ehrlich gesagt hatte ich bis heute nicht wirklich eine Ahnung davon, was ich überhaupt tun soll - aber sich erfolgreiche Gewohnheiten anzueignen, liest sich erstmal gut, dacht ich mir. Vorgestern habe ich nun mein Päckchen abgeholt. Der Inhalt: eine Ausgabe des Buches "Erfolgreiche Gewohnheiten" und das YuKoN-Armband von TeNo. Heute habe ich mich ein wenig eingelesen und Morgen starte ich meine erste Challenge. Und ich fürchte, sie wird sehr hart. Aber bevor ich dazu komme, kurz eine Erläuterung der Methode.
Im Prinzip dient das Armband als Erinnerer und Motivator. Ab heute wird es mich nun begleiten. Mit den zugehörigen Elementen habe ich mir ein System überlegt, wie ich sie nach und nach an das Armband anbringen kann. Die Elemente zeigen mir, wie lange ich es bisher geschafft habe, meine zukünftige Gewohnheit einzuhalten. Ziel ist es, 21 Tage durchzuhalten, dann gilt die Challenge als "gewonnen". Diese darf mit einem extra Element am Armband gekennzeichnet werden. Ist nur ein Tag dabei, an dem ich es nicht schaffe, an meiner zukünftigen Gewohnheit festzuhalten, werde ich alle Elemente wieder vom Armband entfernen - dann ist es wieder genauso nackt wie heute.
Auf welches Lernprinzip diese Methode zurückgeht, erläutere ich mal in einem späteren Posting - jetzt noch schnell zu meinem ersten Vorhaben: Ich werden versuchen, mir abzugewöhnen, meine beruflichen Mails während meiner freien Tage zu checken. Sie nicht zu beantworten, schaffe ich seit Anfang des Jahres schon verhältnismäßig gut, nun folgt der nächste Schritt. Warum ich das vorhabe? Momentan lenke ich mich selbst - besonders an meinen zwei freien Tagen unter der Woche - nur all zu gerne damit ab, dass ich mal eben schnell meine Mails checken. Dadurch verliere ich die Konzentration, muss ggf. den zuletzt gelesenen Absatz in meiner Dissertationslektüre noch mal lesen. Das ist nicht nur ineffektiv für die Diss., sondern auch sehr frustrierend, wenn ich mich anschließend anstatt mit meiner Literatur mit meiner Arbeit auseinandersetze - schließlich arbeite ich zu diesen Zeiten ja nicht. Da ich teilweise aber auch von zu Hause aus arbeite, und ich es daher nicht generell vermeiden kann, vom heimischen Rechner aus berufliche Mails zu checken, habe ich mir folgende Bedingungen festgelegt. An meinen drei Arbeitstagen muss ich mir einen "Feierabend" definieren - danach dürfen keine Mails mehr gelesen werden, an den anderen vier Tagen herrscht komplettes Mail-Check-Verbot.
Morgen geht's los. Morgen werde ich mein erstes Element an mein Armband anfügen. Sollte ich es schaffen, keine Mails Morgen zu checken, folgt Samstag das zweite Element. Schaffe ich es nicht, beginne ich Samstag auf ein neues. Drückt mir die Daumen, dass ich es am Anfang zumindest ein paar Tage schaffe, es durchzuhalten. Es wird wirklich nicht leicht für mich.
Kommentare
Na - dann mal viel Spaß &
Na - dann mal viel Spaß & bin gespannt, wie es klappt - vielleicht gewinnst Du ja den Tandemsprung :-)
...nachdem ich Deinen
...nachdem ich Deinen Blogeintrag gelesen hatte, schaute ich auf meine Tabs und schloss mit einem Lächeln genau einen Tab...den Mailserver der Uni ;o)
Bin zwar noch auf Themen-selbstfindung, aber finde Deine Idee auch für meine weitere Arbeit inspirierend und bin gespannt auf die Fortsetzung!
Das mit dem Tandemsprung
Das mit dem Tandemsprung habe ich natürlich glatt wieder überlesen. Na, dann lass ich mich mal überraschen, ob ich noch weiter über meinen Schatten springen darf ...