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Berlinale 2009 - Eindrücke

Die Zeit ist viel zu schnell vergangen ... Nun bin ich schon wieder zurück, damit beschäftigt, all die Eindrücke zu verarbeiten. Ein paar folgen direkt - Beiträge zu den gesehen Filmen werden separat geschrieben.

  • Mein Berlinale Planungstipp: Zitty oder Tip am Bahnhof kaufen, anvisierte Filme priorisieren, Tickets direkt nach Verkaufsstart im Internet kaufen, alle Tickets gebündelt am Internetcounter am Potsdamer Platz mit nur einer viertel Stunde Wartezeit abholen - stressfreier geht's nicht.
  • Meine größte Überraschung: Völlig unvermittelt in einer Weltpremiere gemeinsam mit Academy-Award-Gewinner Florian Gallenberger, Ulrich Tukur, Dagmar Manzel und Steve Buscemi zu sitzen.
  • Meine größte Enttäuschung: "Übernatürliche Kräfte" eines Babys entpuppten sich als Flügel.
  • Mein schönster, sich wiederholende Moment: Applaus gebührt jedem Berlinale-Film - ist jedoch die  Filmcrew im Saal, weiß man, dass er gehört wird und klascht um so intensiver.
  • Aufhebung meiner größten Befürchtung: Auch fünf Minuten vor Filmstart kann man im Friedrichstadtpalast noch super Plätze ergattern.
  • Meine entspannenste Erkenntnis: Einmal im Friedrichstadtpalast drin, muss man nicht wieder komplett aus dem Gebäude raus, um sich in die Schlangen einzureihen, man darf sich in der Lounge lümmeln.
  • Meine "Wettbewerbs-Erkenntnis": Es ist nicht immer klar, ob und wann sie im deutschen Kino laufen, daher trotzdem buchen und sehen.
  • Meine "Generation Kplus-Erkenntnis": Besonders viel Spaß machen sie, wenn nach dem Film die kleinen Cineasten Fragen wie "War es schwer, immer traurig zu sein?" oder "Warum musste denn das Mädchen [und nicht der Junge, Anm. NE] sterben?" an die jungen Schauspieler/innen stellen dürfen.
  • Meine "Forums-Erkenntnis": Was man bekommt, ist reine Glückssache, aber es kann sich auch schon eines guten Soundtracks wegen lohnen.
  • Mein Berlinale-Feeling: Platz mit bester Sicht ergattern, halbe Stunde warten, Berlinale-Trailer anschauen - los geht's. Das ist Kino pur! Kein Popcorn-Gewerfe, kein Chipstüten-Geraschel, kein Colabecher-Geschlürfe, nur voller Spannung sehende Zuschauer/innen.
  • Meine Filme: Lille Soldat (Wettbewerb), The Reader (Wettbewerb - außer Konkurrenz), Ricky (Wettbewerb), John Rabe (Berlinale Spezial), Kan door huid hen (Forum), The strength of water (Generation Kplus)
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Kommentare

Huhu Nicole,

danke für deine zusammenfassenden Eindrücke. Aber sag mir Unwissenden: wer ist die Generation Kplus??

fragt die Maren

Für die unwissende Maren ;-): Hinter der Sektion "Generation Kplus" bzw. "Generation 14plus" verstecken sich die Kinder- bzw. Jugendfilme. Wie wir gestern noch gelesen haben, dürfen nur in diese Filme Menschen unter 18 Jahre rein, es sei denn, der Film ist schon von der FSK freigegeben, krass, oder?

Hi Nicole, bin beeindruckt von Deinem Programm. Bin Mittwoch 19:45 im Delphi und Samstag um 10 in dem Deutschland-Film. Vielleicht sehen wir uns ja? Weiter viel Spaß und herzliche Grüße

Peter

Oh, schade, Peter, aber treffen werden wir uns vermutlich nicht mehr - bin schon wieder im Ruhrgebiet ...

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