“Horton hört ein Hu”, naja eigentlich ein “Who”

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Sodele, nachdem dieser Eintrag schon sehnlichst vermisst wurde, will ich mal schnell noch ein paar Worte zu meinem letzten Kinoabenteuer schreiben. Letzte Woche habe ich mit Kollegen und Kolleginnen gemeinsam einen Ausflug in das Sommerfreiluftkino im Duisburger Landschaftspark Nord gemacht. Bisher hatte ich nur von der Kulisse gehört. Und die vielen Menschen, die mir bisher davon vorgeschwärmt haben, haben nicht untertrieben - die Atmosphäre halb im Hochofen zu sitzen und vor der Tribüne Sand, Palmen und Cocktails vorzufinden, ist schon echt nett.

Aber nun zum Film: Im Original lautet der Titel "Horton hears a Who" - meines Erachtens der sehr viel bessere Titel. Horton, der Elefant, hört eines Tages ein leises Geräusch, welches scheinbar von einem Staubkorn kommt. Schnell ist ihm klar, auf diesem Staubkorn muss Leben existieren. Und deswegen ist das Staubkorn schützenswert. Das sehen natürlich nicht alle in seinem Dschungel so - insbesondere nicht die Känguru-Dame, die schnell gegen Horton aufhetzt. Es versteht sich von selbst, dass Horton, der Held des Films, es dennoch immer wieder schafft, dem Känguru zu entkommen und parallel eine Verbindung zum Bürgermeister von Who-Heim aufzubauen, einem kleinen Lebewesen auf dem Staubkorn. BTW: Bei den Whos handelt es sich übrigens um die gleichen Lebewesen wie schon beim Grinch - danke Tanja.

Und auch der Bürgermeister hat es natürlich nicht leicht. Wie sollte er auch verstehen, dass seine Welt in einer anderen Welt nur ein Staubkorn ist. Da hilft es schon ein wenig, wenn Horton es einfach mal am hellichten Tag Nacht werden lässt, indem er das Staubkorn verdeckt oder mittem im Sommer Schnee fällt, weil das Staubkorn etwas zu nah am Boden lag. Nachdem der Bürgermeister dann begriffen hat, wer Horton ist und dass es sich bei ihm um eine gute Seele handelt, der ihn und sein Welt retten möchte, muss er seine Mitmenschen ebenfalls davon überzeugen. Gar nicht so einfach, wie wir eben schon gemerkt habe. Und das Ganze kommt natürlich auch zu einem völlig unangemessenen Zeitpunkt - steht doch in wenigen Tagen die legendäre 100-Jahr-Feier an - so lange gab's keine schlechten Nachrichten mehr in Who-Heim. Und nun soll plötzlich die Welt kurz vor dem Untergang stehen und nur ein Elefant in einer anderenWelt sie davor beschützen können.

Nachdem der Bürgermeister es endlich geschafft hat, seine Mitbewohner/innen von Horton zu überzeugen, sitzt allerdings Horton nun selbst in der Klemme. Er ist umkesselt von dem Känguru und ihrem Clan, die Blume, auf der er das Staubkorn transportiert, wird ihm entrissen und ist schon kurz davor, ins heiße Öl geworfen zu werden. Das einzige, was jetzt noch hilft, ist ein Lebenszeichen der Whos, das auch die anderen Dschungelbewohner/innen hören können. Alles machen die Whos Lärm - so laut es nur geht. Aber es hilft nichts. Bis der Sohn des Bürgermeisters, der einzige männliche Nachkomme neben sage und schreibe 96 Töchtern, eine Idee hat. Er rettet damit seine Welt. Der Film schließt mit einem herzzerreißenden Duett von Horton und dem Bürgermeister.

Horton hört ein Hu ist ein wirklich liebenswerter, (aus Erwachsenensicht) gnadenlos unlogischer Animationsfilm von den Ice Age-Machern. Mehr muss ich wohl nicht sagen - einfach reingehen und freuen :-)

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Kommentare

Die Kulisse ist mal toll!

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